Unsere Geschichte

Vom Handwerksbetrieb zum Global Player

70 Jahre Zukunft - eine Zeitreise

Die Erfolgsgeschichte der HOMA Pumpenfabrik GmbH beginnt bereits vor über 70 Jahren: Im Jahr 1946 gründet Hans Hoffmann zunächst einen Handwerksbetrieb zur Reparatur von Elektromotoren. Daraus hat sich bis heute ein global agierendes, mittelständisches Industrieunternehmen entwickelt.

HOMA befindet sich noch immer in Familienbesitz und wird mittlerweile in der zweiten Generation von Dr. Klaus Hoffmann geleitet, seit 2013 zusammen mit Frank Schröder als zweitem Geschäftsführer. 

Vom Produktionsstandort und Hauptsitz Neunkirchen-Seelscheid bei Köln erfolgt der Vertrieb von HOMA Pumpen über rund 100 Niederlassungen und Vertretungen weltweit.

  1. 1946

    Wie alles begann

    Seniorchef Hans Hoffmann besteht im Alter von 24 Jahren die Meisterprüfung als Elektromaschinenbauer. Er entscheidet sich direkt für die Selbstständigkeit und eröffnet in einem kleinen ehemaligen Stallgebäude im Ortsteil Kotthausen eine Reparaturwerkstatt für Elektromotoren. Zwei Jahre später errichtet er 1948 in Weesbach ein Wohnhaus, in dessen Erdgeschoß geräumige Büros und Werkstatträume bezogen werden. Qualität spricht sich rum. Schnell werden bekannte Unternehmen aus der Region als Kunden gewonnen. Noch ist die Anzahl der Mitarbeiter überschaubar. Im Familienunternehmen kocht Wally Hoffmann, die Frau des Seniorchefs, mittags für die Belegschaft und man isst zusammen in der geräumigen Wohnküche.

  2. 1950

    Der Name HOMA entsteht

    Hans Hoffmann trifft eine Entscheidung, die das Unternehmen bis heute prägt: Die Spezialisierung auf die Entwicklung und Herstellung von Tauchmotorpumpen. Die Räumlichkeiten reichen schon lange nicht mehr aus. Kurzerhand muss der häusliche Garten der Hoffmanns einer Produktionshalle weichen. In dieser bearbeiten Drehbänke und Bohrmaschinen die Pumpenteile, Elektromotoren werden gewickelt und schließlich zu fertigen Pumpen montiert. Die Herstellung von leistungsstarken Schmutzwasserpumpen sowie Bau- und Güllepumpen für die Landwirtschaft entwickelt sich zur Kernkompetenz des Unternehmens. Aus der Kombination des Familiennamens HOffmann mit dem Begriff MAschinenbau entsteht der Firmenname HOMA Pumpenfabrik.

  3. 1960

    HOMA wird international

    Zu Beginn der sechziger Jahre intensiviert HOMA vor allem die Vertriebsaktivitäten auf internationaler Ebene. Damalige Vertriebspartner im Export sind teils noch heute treue Kunden. Vor allem in Europa sind mehr und mehr Kunden begeistert von der HOMA-Qualität. Auch beginnt man mit der Entwicklung neuer Produkt-Baureihen, speziell für die Förderung von Abwasser im kommunalen und industriellen Bereich. Gerade dieser Bereich wird in den nächsten Jahren stark wachsen und bis heute das Hauptgeschäftsfeld von HOMA bilden. 

  4. 1962

    Erste Produkte für die Gebäudetechnik

    HOMA beginn mit der Konstruktion und Fertigung von Tauchmotorpumpen für die Gebäudetechnik und erschließt somit einen komplett neuen Markt. Bereits damals im HOMA-Produktsortiment: eine Klein-Tauchpumpe mit Schwimmer-Technologie, der „Niveaumatik“, zur automatischen Niveauregelung.

  5. 1969

    Hebeanlagen

    Seit Ende der 60er Jahre neu im Programm von HOMA: Hebeanlagen. Damals wie heute sind die Anlagen für Abwasser und Fäkalien geeignet. Mit einer Handpumpe konnte die Anlage damals manuell leer gepumpt werden.

  6. 1972

    Umzug an den heutigen Standort und weitere Internationalisierung

    Das Wohnhaus in Weesbach wird schon lange nicht mehr den Produktionsanforderungen gerecht. Das Unternehmen verlagert  seinen Standort in das Industriegebiet Oberheister. In roten Buchstaben prangt der Name HOMA Pumpen über der neuen Produktionshalle. Im angrenzenden Wohnhaus lässt sich die Familie nieder. Im gleichen Jahr gründete Hans Hoffmann in der irischen Stadt Mallow die Firmen „HOMA Exports Ltd.“ und „Irish Blackwater Castings Ltd.“, die als Aluminium-Gießerei Teile für die Produktion in Oberheister herstellen. In den Niederlanden wurde, für den dortigen Vertrieb und Service, die „HOMA Pompen B.V.“ ins Leben gerufen und für das französische Geschäft, die „HOMA France s.a.r.l.“ in Paris.

  7. 1981

    HOMA goes USA

    In den 1980ern expandiert HOMA über den großen Teich. 1981 startet der Vertrieb über einen Kooperationspartner in den USA. Vom Standpunkt in Ansonia im Bundesstaat Connecticut aus, werden HOMA Pumpen in den kompletten Staaten verkauft. 

  8. 1982

    Ausbau des Standortes

    HOMA expandiert. 1982 entstehen eine zweite Produktionshalle mit einem neuen Verwaltungsgebäude und einer neuen Lagerhalle am Standort in Neunkirchen-Seelscheid. Die Produkte werden immer vielfältiger und es erscheint das erste Modell der Schneidwerkpumpe GRP Barracuda auf den Markt.  Das robuste Schneidwerk zerkleinert vor dem Abtransport des Fördermediums wirkungsvoll mitgeführte Feststoffe und verhindert so ein Verstopfen oder Blockieren der Pumpen. Bis heute eines der Aushängeschilder unseres Unternehmens.

  9. 1989

    Deutsche Wiedervereinigung

    Nach der deutschen Wiedervereinigung (1989/90) engagierten sich Hans Hoffmann und die HOMA Pumpenfabrik GmbH auch in den neuen Bundesländern, als sie von der „Treuhandanstalt“ die Firmen „Elektroinstallation Wittenberg“ und „Leuchtenbau Wittenberg“ kauften und in die Unternehmensgruppe integrierten. Ein besonderes Verhältnis hatte Hans Hoffmann stets zur Natur. So war der Erwerb zweier großer, forstwirtschaftlicher Betriebe in Ostdeutschland sein ganzer Stolz. In den Forstbetrieben Zehrensdorf und Merzdorf (mit über 1.000 ha Fläche) wurden Monokulturen in Mischwälder umgewandelt, indem tausende Buchen und Roteichen gepflanzt wurden.

  10. 1990

    Erste Großpumpen bis 630 KW

    Die im Markt geforderten Pumpen werden immer größer und ab Mitte der 90er Jahre verlassen die ersten Großpumpen bis 630 KW unser Werk in Neunkirchen-Seelscheid für ihren weltweiten Einsatz in der Abwasserbehandlung. Zudem wächst HOMA fleißig weiter. Am Standort in Oberheister entstehen eine dritte Produktionshalle und ein weiteres Verwaltungsgebäude. Auch die Digitalisierung beginnt bei HOMA Einzug zu halten.

  11. 1996

    Internationale Messe

    HOMA erobert neue Märkte und gewinnt neue Kooperationspartner. In über 60 Ländern gibt es mittlerweile feste Vertriebspartner unserer Pumpen. Besonders wichtig bei der Internationalisierung sind Fachmessen wie hier in Singapur.

  12. 2000

    Aufbruch in ein neues Jahrtausend

    Homa wächst und wächst. Im Jahr 2000 wird ein vollautomatisches Hochregal-Lager eingeweiht mit ca. 3.500 Lagerplätzen, um die Verfügbarkeit von Ersatzteilen zu gewährleisten. Im selben Gebäude befindet sich auch einer der neuen Prüfstände als Teil der Qualitätssicherung. Auch die Produktpalette wird ständig erweitert und den Bedürfnissen im Markt angepasst. HOMA nimmt Rührwerks- und Injektortechnik für unterschiedliche Einsätze der Homogenisation, Suspension, Erzeugung von Horizontalströmungen sowie des Freispülens von Ablagerungen in Flüssigkeiten in das Lieferprogramm auf. International ist die Marke HOMA immer gefragter. Die Qualitäts-Pumpen made in Germany  sind weltweit im Einsatz und rotieren mittlerweile in über 60 verschiedenen Ländern.

  13. 2012

    Ein trauriger Tag

    Hans Hoffmann verstarb plötzlich und unerwartet am 14. Januar 2012. Hans Hoffmanns Lebenswerk steht beispielhaft für ein wirtschaftlich erfolgreiches und gleichzeitig soziales wie verantwortungsbewusstes Unternehmertum. Für die Probleme und Fragen seiner Mitarbeiter hatte er stets ein offenes Ohr.

  14. 2013

    Investition in die Zukunft

    HOMAs Investition in die Zukunft wird eingeweiht. Um auch weiterhin genügend Kapazitäten zur Verfügung zu haben, investierte HOMA 3,5 Millionen Euro in ein neues Firmengebäude am Hauptsitz in Seelscheid. Neben der Produktionserweiterung beinhaltet das Gebäude auch ein modernes Schulungszentrum – die HOMA-Academy. Zudem wurde ein Testbecken mit Online-Prüfstand für Pumpen bis zu DN 1000 sowie für Rührwerke und Strömungsbeschleuniger integriert.

  15. 2014

    HOMA stellt neue EffTec-Baureihe auf der IFAT vor

    Die EffTec-Baureihe vereint gleich mehrere Innovationen in einer Baureihe: Höchste Wirkungsgrade durch optimierte Motoren, verstopfungsunanfällige MXS-Hydrauliken und das integrierte PermaCool Kühlsystem für einen längeren Produktlebenszyklus.

  16. 2015

    Stark. Blau. Bully.

    Ein neuer Superheld und Alleskönner erweitert unser Produktprogramm. Die Bully C140, eine neue Pumpengeneration mit Hebel-Schwimmer deren Edelstahlwelle mit keramikbeschichteter Dichtfläche Dauerbetrieb erlaubt. Dieses neue Modell ist die erste Pumpe von HOMA, die mit einem Hebel-Schwimmer ausgestattet ist. Unser Know-How aus über 70 Jahren Erfahrung in der Entwicklung von Schmutz- und Abwasserpumpen ist besonders in die Konstruktion dieser, aber natürlich auch aller anderen Komponenten eingeflossen. Mittlerweile hat sich zur blauen auch noch die rote Bully CH140 gesellt für den Transport chemisch aggressiver Medien.  

  17. 2016

    HOMA-Propellerpumpen-Baureihe P mit gebrauchsmustergeschützter Einlaufkammer

    HOMA revolutioniert den Einsatz von Propellerpumpen im Hochwasserschutz. Die neu entwickelte, gebrauchsmustergeschützte HOMA-Einlaufkammer optimiert die Wasserzuführung und Anströmung der Propellerpumpen-Hydraulik. Eine aufwendige Bauwerksgestaltung mit Profilbeton entfällt somit. Auch die nachträgliche Umrüstung auf HOMA-Aggregate ist hiermit unabhängig von den baulichen Gegebenheiten problemlos möglich.

  18. 2017

    Weitere Investitionen in die Zukunft

    Das größte Bauvorhaben in der Geschichte des Unternehmens geht in die zweite Runde. Nach dem Abschluss der ersten Baustufe 2013 fiel 2017 der Startschuss zum weitaus größeren Bau einer Produktionshalle am Standort Neunkirchen-Seelscheid. HOMA ist gerüstet für die Zukunft. In über 100 Ländern steigt die Nachfrage nach Pumpen, Hebeanlagen und Dienstleistungen aus dem Hoffmännischen Familienunternehmen. Durch den Bau der neuen Halle können wir die gewachsene Nachfrage problemlos bedienen und haben die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt.